
Netzwerkexkursion Verkehr & Kommunikation_Bochum © ADFC NRW
Exkursion des Netzwerks Verkehr & Kommunikation
Das Netzwerk Verkehr & Kommunikation hat sich am 12.09.2026 in Bochum für eine gemeinsame Exkursion getroffen. Der ADFC Bochum hatte eine Fahrradtour zu interessanten Orten des Radverkehrs und spannenden Bochumer Sehenswürdigkeiten organisiert.
So war‘s
Exkursion des Netzwerks Verkehr & Kommunikation
Frühstück in der Bochumer Geschäftsstelle
Für den gemeinsamen Start hatte der ADFC Bochum in die Räume seiner Geschäftsstelle nahe des Bochumer Hauptbahnhofs eingeladen. Bei einem Kaffee und belegten Brötchen konnten die Teilnehmer:innen ins Gespräch kommen. In lockerem Beisammensein trafen Altbekannte und neue Gesichter aufeinander.
Radtour zu spannenden High- und Lowlights der Bochumer Radverkehrspolitik
Nach dem Frühstück ging es dann aufs Rad. Die gemeinsame Radtour startete direkt von der Geschäftsstelle aus und steuerte als Erstes die Bochumer Innenstadt an. Hier gab es direkt Einiges zu besichtigen. Unter anderem erklärten die Bochumer, dass das Bochumer Radkreuz – 2023 beschlossen - bisher nicht immer konsequent umgesetzt wird. Das konnten die Teilnehmer:innen direkt am eigenen Leib erfahren. Aufgrund einer Baustelle und eines Stadtfestes war am Husemannplatz erst einmal Absteigen und Schieben angesagt.
Aber es konnten auch positive Entwicklungen in der Innenstadt begutachtet werden. Dazu gehörte die Umgestaltung der Kortumstraße (nördlich der Brückstraße) mit neuen Fahrradbügeln, wo zuvor Auto-Parkplätze gewesen waren. Dadurch konnte Platz gewonnen werden, der nun für den Rad- und Fußverkehr zur Verfügung steht. Nur wenige hundert Meter entfernt davon konnten die Teilnehmer:innen eine innovative Radverkehrsführung über Tramgleise selbst austesten. Aufgrund vieler Unfälle hatte der lokale ADFC Bochum angeregt, den Radverkehr in einem stumpfen Winkel über die Gleise zu führen ist, sodass es weniger wahrscheinlich war, mit dem Rad ins Gleis zu geraten.
Nach der Überquerung des kopfsteingepflasterten Vorplatzes des Bergbaumuseums, der aber offiziell Teil der Veloroute ist, fuhren die Teilnehmer:innen über diese bis an den Fuß des Bochumer Tippelsberges (ein durch Aufschüttung erhöhter Berg von 150m). Zu Fuß wurde das letzte Stückchen erklommen. Oben angekommen hatten die Exkursions-Teilnehmer:innen einen Rundum-Ausblick auf die umliegenden Städte des Ruhrgebietes: Bochum, Essen, Herten und Herne.
Im Norden von Bochum durchfuhren die Aktiven einen Straßenzug mit denkmalgeschützten Arbeiterhäusern in der Siedlung Dahlhauser Heide. Nicht weit entfernt liegt ein neu gebauter Teilabschnitt des Radschnellweg 1 (RS1). Auf dem glatten Asphalt rollten die Laufräder der Teilnehmenden fast wie von selbst.
Auch weitere sehenswerte Bauwerke wie die Erzbahnschwinge oder die Jahrhunderthalle wurden abgefahren und zeigten, wie vielseitig und beeindruckend das Ruhrgebiet sein kann.
Ausklang in traditionellem Bochumer Brauhaus
Nachdem einige Kilometer erradelt und die Bochumer Radinfrastruktur ausgiebig besichtigt wurde, lenkte der ADFC Bochum die Teilnehmer:innen zu einem traditionellen Gasthaus in der Bochumer Innenstadt. Dort konnten die Aktiven bei einem kühlen Getränk und leckerem Essen die gesehenen Eindrücke gemeinsam besprechen und Ideen für ihr Engagement austauschen.
Bildergalerie 1








































Bildergalerie 2






















Über das Netzwerk Verkehr & Kommunikation NRW
Das Netzwerk Verkehr & Kommunikation besteht aus Aktiven des ADFC NRW, die sich in der Regel einmal im Monat digital zu verkehrspolitischen Themen und Fragen der Kommunikation austauschen. Einmal im Jahr treffen sich die Aktiven zu einer gemeinsame Exkursion in einer Stadt in Nordrhein-Westfalen und besichtigen gemeinsam die Radverkehrsinfrastruktur und weitere Sehenswürdigkeiten vor Ort.
Dein Kreisverband möchte das Netzwerk zu sich einladen? Dann melde dich bei presse [at] adfc-nrw.de.
Werde ADFC-Mitglied!
Unterstütze den ADFC und die Rad-Lobby, werde Mitglied und nutze exklusive Vorteile!
- exklusive deutschlandweite Pannenhilfe
- exklusives Mitgliedermagazin als E-Paper
- Rechtsschutz
- Beratung zu rechtlichen Fragen
- Vorteile bei vielen Kooperationspartnern
- und vieles mehr
Dein Mitgliedsbeitrag macht den ADFC stark!
Häufige Fragen an den ADFC
ADFC Kreisverband Köln e.V.
Mauritiussteinweg 11
50676 KölnTelefon: 0221-323919 (AB außerhalb der Öffnungszeiten)
E-Mail: info [at] adfc.koelnAnfahrt, Öffnungszeiten, Ansprechpartner:innen:
weiterlesenDer Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 240.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus. In Köln setzen wir uns gegenüber der Politik sowie gegenüber der Stadtverwaltung und weiteren Behörden für die Belange unserer über 5.000 Mitglieder und der 1 Million Radfahrenden in unserer Region ein.
weiterlesenRadfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluss auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC-Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die ADFC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?
weiterlesenDer ADFC Köln lebt ausschließlich von der 100% ehrenamtlichen Arbeit der Aktiven. Gemeinsam wollen wir bessere Radverkehrsbedingungen und noch mehr Spaß am Radfahren erreichen. Alle Mitglieder sind eingeladen, sich zu beteiligen und den Verein zu gestalten. Je mehr Aktive mit anpacken, desto mehr Projekte können wir umsetzen. Es gibt viele Möglichkeiten, sich zu engagieren – sowohl bei einmaligen Aktionen als auch in regelmäßigen Arbeitsgruppen. Den zeitlichen Umfang bestimmst Du selbst. Nach einem Klick auf den Button zeigen wir Dir einige Beispiele als Anregung, wie Du bei uns mitmachen kannst.
weiterlesenIm ADFC Köln gibt es ein engagiertes Team von ehrenamtlich Aktiven, die sich in den neun Kölner Stadtbezirken Innenstadt, Rodenkirchen, Lindenthal, Ehrenfeld, Nippes, Chorweiler, Porz, Kalk und Mülheim um das Thema kümmern. In jede Bezirk gibt es einen Runden Tisch Radverkehr aus Politik, Verwaltung und Verbänden, an dem der ADFC die Perspektive der Radfahrenden einbringt und sich für gute und sichere Infrastruktur einsetzt. Kontakt zu unseren Aktiven findest Du auf den neun oben verlinkten Bezirkseiten.
Die Lobbyarbeit auf Landes- und Bundesebene übernehmen dagegen die ehrenamtlichen Vorstände und hauptamtlichen Mitarbeitenden des ADFC Landesverbands NRW in Düsseldorf und des ADFC Bundesverbands in Berlin.
weiterlesenEs gibt bei Dir im Veedel eine Baustelle ohne Radumleitung? Der Radweg auf dem Weg zur Arbeit muss dringend geräumt werden? Auf dem Schulweg Deiner Kinder nerven Falschparker? Hier findest Du Hilfe beim Kontaktieren der Behörden.
weiterlesenDer Fahrrad-Entscheid Köln ist eine auch vom ADFC Köln unterstützte Bewegung von Kölnerinnen und Kölnern, die sich für mehr und bessere Fahrradwege einsetzen. Wir arbeiten komplett ehrenamtlich und freuen uns über jede neue Person! Egal ob Unterschriften sammeln, Social Media betreuen, Webseite pflegen, Events organisieren oder etwas ganz anderes – wir können jede helfende Hand gebrauchen!
weiterlesenUnser Glossar erklärt die wichtigsten Begriffe und Abkürzungen rund um den ADFC, das Fahrrad, den Radverkehr und den Radtourismus.
weiterlesenWir bieten keine Warnwesten an und planen dies aus verschiedenen Gründen auch nicht. Es gibt allerdings Warnwesten mit einem 1,5-Meter-Abstand-Motiv beim ADFC Berlin und ADFC Bonn. Außerdem verteilen die Stadt Köln und die Polizei Köln kostenlos Warnwesten auf Veranstaltungen. Noch besser wäre es allerdings, wenn sich die beiden Behörden stärker für mehr Verkehrssicherheit einsetzen würden.
Du würdest gern Rad fahren in Köln, aber Du kannst Dir kein neues Fahrrad leisten? Oder hast Du noch ein ungenutztes Rädchen im Keller stehen, welches Du gern spenden würdest? Hier findest Du alle Informationen.
weiterlesenIm Bereich Radtouren haben wir alle Informationen zu unseren geführten Fahrradtouren zusammengestellt. Dort und unten auf der Startseite findest Du auch die nächsten Termine.
weiterlesenRadfahrschulen bringen jungen oder erwachsenen Menschen das Radfahren bei oder führen Trainings zur besseren Beherrschung des Fahrrads in der Großstadt durch.
weiterlesen



