Rekordwerte beim Freizeit-Radverkehr
An den Kölner Dauerzählstellen für Radverkehr an den Poller Wiesen/Alfred-Schütte-Allee und Vorgebirgspark wurde gestern Rekordwerte gemessen.

Noch nie sind dort so viele Menschen Rad gefahren wie am gestrigen Sonntag. Die online verfügbare Statistik reicht zurück bis zum Juni 2016.
Auch im Stadtwald und am Niederländer Ufer wurden die bisherigen Jahreshöchstwerte vom vorvergangenen Samstag noch einmal deutlich um bis zu 30% übertroffen.
Dass es nach erstem Lob für das regelgerechte Verhalten der großen Mehrheit am Wochenende nun auch mahnende und durchaus aggressive Stimmen gibt, war abzusehen. Eine Eskalation von Kontrollen, Sanktionen und Streit ist in der gegenwärtigen Situation aber alles andere als hilfreich. Die Osterferien haben begonnen und noch nie bleiben so viele Kölnerinnen und Kölner zuhause wie jetzt.
Wir wiederholen daher unsere Forderung: Die Stadtverwaltung muss der Ausnahmesituation Rechnung tragen und zusätzlichen Platz für Fuß und Rad schaffen. Sie sollte dem Beispiel vieler anderer Städte folgen und einen Beitrag dazu leisten, dass sich die Kölner Bürgerinnen und Bürger in den kommenden Wochen sicher und unter Einhaltung der Abstandsregeln an der frischen Luft bewegen können.