Dank und erneuter Appell an die Stadtverwaltung
Wir begrüßen es ausdrücklich, dass die Stadtverwaltung in sehr schneller und pragmatischer Weise auf die Forderung reagiert hat, die Drehbrücke am Deutzer Hafen und die Kitschburger Straße im Stadtwald für Kfz zu sperren.

An den Dauerzählstellen des Freizeit-Radverkehrs gab es am Sonntag erneut Rekordwerte. Schon am vorvergangenen Samstag war viel los, aber am Sonntag wurden an der Alfred-Schütte-Allee/Poller Wiesen und im Vorgebirgspark die höchsten Zahlen seit Beginn der Online-Statistik erreicht. Auch am Montag und am gestrigen Dienstag war das Niveau hoch: Es war zum Teil sogar mehr los als am Samstag. Auch am Niederländer Ufer und im Stadtwald sind die Summen und die Spitzenwerte der Vorjahresperiode deutlich übertroffen worden. Das zeigt: Der Bedarf ist wie erwartet angesichts des schönen Wetters auch während der Osterferien sehr hoch.
Wir begrüßen es ausdrücklich, dass die Stadtverwaltung in sehr schneller und pragmatischer Weise auf die Forderung reagiert hat, die Drehbrücke am Deutzer Hafen und die Kitschburger Straße im Stadtwald über die Ferien dauerhaft für den KfZ-Verkehr zu sperren. Gemeinsam mit Bezirksbürgermeister Innenstadt, Andreas Hupke und dem stellv. Bezirksbürgermeister Lindenthal, Roland Schüler haben wir heute erneut an die Verwaltung appelliert, es nicht dabei zu belassen, sondern weitere Maßnahmen kurzfristig umzusetzen.
Wir sind uns dabei einig über den dringenden Handlungsbedarf auf Deutzer Brücke, Rheinuferstraße zwischen Rodenkirchener Brücke und Zoobrücke, Innerer Kanalstraße entlang des Grüngürtels von Uni bis Subbelrather Straße, Querung des Stadtwaldgürtels Höhe Rautenstrauchkanal. Unsere übergreifenden verkehrspolitischen Forderungen vom 29.03. halten wir weiterhin aufrecht.
Es gibt mittlerweile viele weitere Ideen von Verbänden, Parteien und Bezirksvertretungen. Entscheidend ist nun, wie die Verwaltung in dieser besonderen Situation Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit beweist. Das pragmatische Vorgehen vom Montag lässt uns hoffen, das vor den Ostertagen noch etwas geht. Noch nie war es so einfach und gleichzeitig so wichtig, dass auch mit kleinen Mitteln und mit Pragmatismus etwas für die Gesundheit und die Verkehrssicherheit der Kölnerinnen und Kölner getan wird.

Über den ADFC Köln
Der ADFC ist ein Verband von Radlerinnen und Radlern, die gemeinsam das Ziel verfolgen, den Verkehr fahrrad- und fußgängerfreundlicher zu gestalten. Der ADFC Köln e.V. wurde 1979 gegründet. Inzwischen ist die Mitgliederzahl auf über 5.000 fahrradbegeisterte Radlerinnen und Radler angewachsen. Das Gebiet umfasst die Stadt Köln.