Neue Struktur im Mobilitätsdezernat

 

Der neue Beigeordnete für Verkehr, Ascan Egerer, strukturiert sein Dezernat um. Mit dem Ausscheiden des bisherigen Amtsleiters wird das Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung aufgeteilt, wie den städtischen Stellenausschreibungen zu entnehmen ist.

 

Ascan Egerer
Ascan Egerer © © Martina Goyert

Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung

Das zukünftige Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung (bisher: Abteilung Verkehrsplanung im Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung) wird innerhalb des Dezernates für Mobilität die Entwicklung und Planung aller verkehrlichen Ziele bündeln. Insbesondere mit dem Werkzeug des SUMPs (Sustainable Urban Mobility Plan), also der Entwicklung eines nachhaltigen urbanen Mobilitätsplans, erarbeitet das Amt zukunftsfähige Grundlagen der städtischen Verkehrsentwicklung. Köln ist kein solitärer Akteur in der Metropolregion, sondern muss sich noch besser mit den Partner*innen in der Region vernetzen. Das Thema „Regionale Verkehrsplanung“ wird daher verkehrsträgerübergreifend eine wichtige Aufgabe dieses Amtes, das perspektivisch rund 70 Mitarbeiter*innen in Voll- und Teilzeit beschäftigt.

Der Nahmobilität kommt in der Mobilitätswende aktuell eine besondere Bedeutung zu. Vor allem der Radverkehr ist ein Treiber der modalen Verlagerung und soll einen noch höheren Stellenwert erfahren, da durch dessen weitergehende Attraktivierung die angestrebte Steigerung des Anteils des Umweltverbunds am Mobilitätsmix erreicht werden kann. Das Amt wird angebotsorientierte Konzepte entwickeln und zudem schnell realisierbare Maßnahmen erarbeiten und umsetzen. Hierbei gilt es auch die Flächenumverteilung im gesamten Verkehrsraum aktiv zu begleiten, um so allen Verkehrsteilnehmenden gerecht zu werden. Entsprechend des Ziels der Klimaneutralität der Stadt Köln bis 2035 werden hierbei alternative Mobilitätsangebote und deren Vernetzung besonders in den Fokus genommen.

Das Amt wird in den nächsten Monaten aus dem heutigen Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung ausgegründet werden und voraussichtlich aus zwei Abteilungen bestehen, den Abteilungen „Mobilitätsstrategie und Konzepte“ und „Integrierte Mobilitätsplanung und Nahmobilität“.

Es gilt, die Mobilität in Köln für alle Verkehrsteilnehmer*innen modern, zukunftsfähig und nachhaltig zu entwickeln sowie die Mobilitätswende in Köln entsprechend der strategischen Leitziele der Stadt Köln maßgeblich mit voranzutreiben. Das Amt und die Amtsleitung nehmen hierbei bei der strategischen Umsetzung und Sicherstellung eine Schlüsselrolle ein. Durch die Aufgabenträgerschaft für den ÖPNV hat das Amt eine zentrale Planungskompetenz für die Entwicklung des Nahverkehrsangebots. Ebenso liegt dessen Verknüpfung mittels Mobilstationen mit ergänzenden Mobilitätsangeboten in der Verantwortung des Amtes. Darüber hinaus kann durch anlassbezogene Verkehrskonzepte, die Festsetzung verkehrlicher Belange in Bauleitverfahren, die Ordnung des ruhenden Verkehrs sowie die Rahmensetzung der Entwicklung des Wirtschafts- und Güterverkehrs eine gezielte Verkehrslenkung herbeigeführt werden.

Amt für Straßen und Radwegebau

Das zukünftige Amt für Straßen und Radwegebau (bisher: Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung) ist als Straßenbaulastträger die maßgebliche Institution für die Planung, die Umsetzung, den Bau und die Ausstattung der Straßen im Kölner Stadtgebiet und beschäftigt perspektivisch rund 140 Mitarbeiter*innen in Voll- und Teilzeit.

Das Amt befindet sich derzeit in einem Umstrukturierungsprozess. Es wird voraussichtlich aus zwei Abteilungen bestehen, den Abteilungen "Planung der Straßen und Radverkehrsinfrastruktur" und "Ausbau und Erhaltung der Straßen und Radverkehrsinfrastruktur".

Es gilt, die Mobilität in Köln für alle Verkehrsteilnehmenden modern, zukunftsfähig und nachhaltig zu entwickeln sowie die Mobilitätswende und Großprojekte in der Kölner Straßen- und Radwegeinfrastruktur entsprechend der strategischen Leitziele der Stadt Köln maßgeblich voranzutreiben. Das Amt und die Amtsleitung nehmen hierbei und insbesondere auch bei der Umsetzung und Sicherstellung eine Schlüsselrolle ein.

Weitere Ämter im Dezernat

Auch das bereits bestehende Amt für Verkehrsmanagement ist vor vier Jahren aus dem Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung entstanden. Zusätzlich sind noch das Bauverwaltungsamt und das Amt für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau Teil des Dezernats.

 


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