Verwaltung will Abstellverbot für Leihräder
In seiner letzten Sitzung am 23. Januar wurde dem Verkehrsausschuss von der Verwaltung mitgeteilt, dass sie konkrete Verbotszonen für Leihräder entwickelt.

Diese umfassen unter anderem wichtige Verkehrsknotenpunkte wie den Bahnhofsvorplatz, den Neumarkt und den Heumarkt sowie große Teile der Altstadt. Wer intermodale Verkehrsmittelnutzung auf diese Weise sabotiert muss sich nicht wundern, wenn viele Menschen weiterhin mit dem Auto in die Stadt fahren und die Ziele von Köln mobil 2025 nicht einmal ansatzweise erreicht werden.
Die Verwaltung rechnet damit, dass im Laufe des Jahres von verschiedenen Anbietern bis zu 8.000 Leihräder im Stadtgebiet zur Verfügung gestellt werden. Wenn dies in geordnete Bahnen gelenkt werden soll, gibt es in Anbetracht der meist halb leer stehenden innerstädtischen Parkhäuser mit der Umwandlung einer ausreichend großen Zahl von PKW-Stellplätzen in Fahrradparkplätze ein sinnvolleres Mittel als das phantasielose Abstellverbot für Leihräder an wichtigen Orten in der Stadt.