Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Kreisverband Köln e. V.

Radstation am Rheinufer: Stefan Irani betreut sie.

Kaum hat der Arbeitstag angefangen, hat Stefan schon fünf Räder vermietet. Sein Arbeitsplatz ist direkt am Rhein, die Radstation am Rheinufer, fast unter der Deutzer Brücke, linksrheinisch.

Die Radstation am Rheinufer war zweieinhalb Jahre geschlossen. Seit diesem Frühjahr ist sie wieder geöffnet und Stefan Irani arbeitet dort für IN VIA. Vier Jahre hat er sich in Maßnahmen bei IN VIA fortgebildet, fit für den Arbeitsplatz gemacht und war in der Zeit schon mit wenigen Stunden bei der Radstation tätig. Dann endlich der Schritt auf den ersten Arbeitsmarkt. Eine Vollzeitstelle. Eigentlich interessierte ihn die Arbeit in der Werkstatt, ein echter Schrauber. Aber sein Coach hat gesehen, dass er auch sehr gut mit Menschen umgehen kann, redegewandt und flexibel ist. Er hat ihn in Richtung Service beraten. Jetzt verbindet Stefan beides miteinander. Und dass er gut darin ist, kann man in den Rezensionen nachlesen. 

„Top-Unterstützung nach Reifenpanne durch Radstation an Rheinufer. Super Service durch Stefan... Sehr empfehlenswert.“ und

„Super toller Service. Lieben Dank insbesondere an Stefan. Ich würde 100 Sterne geben wenn ich könnte.. . .  Hier wird noch Kundenservice gelebt.“

Wer sind seine Kunden?

Touristen aus dem In- und Ausland. Einige kommen von den Schiffen, andere aus dem Umland, um Köln zu erkunden. Manche leihen sich die Räder für den ganzen Tag, manche nur für vier Stunden. Stefan gibt den Menschen Tipps, wo sie in der gebuchten Zeit hinfahren und Kölns sehenswerte Locations erradeln können. Manchmal kommen Radler vorbei und haben ein kleines Problem mit ihrem Rad. Er hilft gern, wenn es geht – auch wenn dies nicht sein Job ist. Der gute Ruf der Radstation und Kundenbindung sind für ihn wichtige Elemente seiner Arbeit. Wer mehr über die Radstation wissen möchte, klickt hier.

Den ADFC kennt Stefan gut. Schließlich ist die IN VIA–Radstation Fördermitglied des ADFC Köln. Und gelegentlich kommt eine Stammkundin vorbei und leiht sich ein E-Bike, damit nimmt sie dann an einer geführten ADFC-Radtour teil.

Was sonst noch wichtig ist.

Stefan hilft gerne – er meint, er habe ein Helfersyndrom. Die Kunden freuen sich natürlich, dass er ein offenes Ohr für ihr Fahrradproblem hat. 

Außerdem ist er sehr kreativ und hat seine neue Bleibe schon mit sinnvollen und praktischen Tools ausgestattet. Im Prospekthalter, den er an der Tür angebracht hat, finden die Kunden jetzt alle Köln-Flyer. Das passt, denn die werben mit „Auf die Sättel, fertig, los! Hier wollen wir Radfahrenden Appetit auf die Stadt machen.“

Und sonst so? Er selbst fährt wohl 10.000 km pro Jahr mit dem Fahrrad. Mit und ohne Strom. Das möchte er auch weiterhin gerne so halten. Darum: „Gute Fahrt und stets einen knitterfreien Weg!“


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