ADFC Köln auf der Sternfahrt NRW

ADFC Köln auf der Sternfahrt NRW © report-D

Geführte Radtouren in und um Köln

 

Der ADFC ist der weltweit größte Anbieter geführter Fahrradtouren. Auch in Köln bieten wir im ganzen Jahr Radtouren in und um die Domstadt an. Unsere ADFC Tour Guides freuen sich auf Deine Teilnahme.

 

Neben den beliebten Feierabendtouren in verschiedenen Stadtteilen gibt es ein breites Angebot an Ganztagestouren in unserer Region. Viele unserer erfahrenen Tourenleiter:innen ergänzen ihre Touren mit einem kulturellen Angebot.

Für ADFC-Mitglieder sind, sofern nicht anders angegeben, die Teilnahmen kostenlos. Der Betrag für Nichtmitglieder beträgt bei Tagestouren derzeit 5 Euro. Die Teilnahme/n an unseren Feierabend- und Nachmittagstouren sind kostenfrei. Je nach Witterung können Touren ausfallen. Bitte überprüfe am Vortag der Tour auf unserer Webseite, ob die Tour stattfindet. Oder nimm mit dem jeweiligen Tourenleiter Kontakt auf.

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Radtouren

 

Regeln bei Radtouren

Mit Ihrer Teilnahme an unseren Touren erkennen Sie die nachfolgenden Regeln als verbindlich an:

  • Grundsätzlich gilt für alle Teilnehmer:innen auf dieser Fahrt die Straßenverkehrsordnung (StVO). Jede:r ist für sich selbst verantwortlich und fährt auf eigene Gefahr mit.
  • Tourenleiter:innen ist berechtigt, Teilnehmer-Innen, deren Fahrrad nicht den Bestimmungen der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) entspricht, von der Tour auszuschließen. Dasselbe gilt für Teilnehmer:innen, deren Fahrrad in einem so schlechten Zustand ist, dass auch andere gefährdet werden könnten bzw. es die Tour voraussichtlich nicht überstehen wird.
  • Keine:r fährt vor der/dem Tourenleiter:in, nur sie/er kennt die genaue Streckenführung. Keiner fährt hinter der/dem Schlussmann/frau, sie/er könnte sonst den Anschluss verlieren.
  • Den Anweisungen der/des Tourenleiter:in ist Folge zu leisten. Diese/r kann bei Nichtbefolgen einzelne Mitradler:innen von der weiteren Tour ausschließen.
  • Zur Vermeidung von Auffahrunfällen ist ausreichend Abstand zur Vorderperson zu halten. Andererseits soweit zusammenbleiben, dass die Sicht bzw. mündliche Verständigung zum Vor– und Hinterherfahrenden bestehen bleibt.
  • Mehr als 15 Radfahrer:innen bilden einen Verband, das heißt, sie dürfen zu zweit nebeneinander fahren und brauchen den Radweg nicht zu benutzen. Bitte dabei dicht aufschließen, damit das Gesamtfeld nicht zu lang wird. Bei mehr als 30 Teilnehmer:innen sollte in mehreren Pulks gefahren werden (dazwischen ausreichende Lücken bilden), damit Autos besser überholen können.
  • Wenn Ampeln beim Passieren der Gruppe auf rot schalten, keinesfalls weiterfahren. Der erste Teil der Gruppe, der die Ampel passiert hat, wartet auf die übrigen Teilnehmer:innen.
  • Bei unseren Touren soll hauptsächlich das Gruppenerlebnis im Vordergrund stehen. Ziele sind unter anderem, an Haltepunkten landschaftliche, historische und architektonische Besonderheiten wahrzunehmen aber auch längere Strecken in zügigem Tempo zu bewältigen. Bei Pannen und anderen Fahrtunterbrechungen sofort die/den Tourenleiter:in oder die/den Schlussmann/frau informieren. Das gleiche gilt, wenn jemand eine Tour vorzeitig verlassen möchte.
  • Beim Anhalten, Abbiegen und bei Hindernissen durch Zeichen und Zurufen die Information eindeutig weitergeben.
  • Generell wird Rücksicht auf Fußgänger:innen sowie andere Radfahrer:innen genommen.
  • Bei einem Halt der Gruppe nicht den Weg blockieren, andere Verkehrsteilnehmende sollen passieren können.
  • Bei einer Panne erhalten die Teilnehmenden soweit wie möglich Hilfestellung. Grundsätzlich sollte jeder in der Lage sein, z.B. eine Reifenpanne mit eigenem Werkzeug zu beheben.
  • Die Tourenleiter:innen des ADFC führen diese Veranstaltungen auf ehrenamtlicher Basis durch.
  • Die Natur zu schonen ist eine Selbstverständlichkeit. Z. B. sorgen die Teilnehmer:innen selber dafür, dass ihr Müll sachgerecht entsorgt wird.
  • Tipp für Kindergruppen: Vereinbart zu Beginn der Tour eine Reihenfolge der Mitradler:innen und haltet diese während der Fahrt durch. So wird gegenseitiges Überholen vermieden, ebenso Wettradeln.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an unseren Touren und wünschen Ihnen viel Spaß dabei.

 

Zusätzliche Regeln während der Corona-Pandemie

Unsere geführten Touren werden von ehrenamtlichen Tour Guides organisiert und durchgeführt, die jeweils selbst entscheiden, ob sie die mit der Durchführung von Touren verbundenen zusätzlichen Kontakte und Infektionsgefahren für sich selbst eingehen wollen. Darum ist das Tourenangebot sehr stark eingeschränkt. Angebote, die stattfinden, werden derzeit ausschließlich hier auf unserer Webseite veröffentlicht. Zudem legen unsere TourGuides den von ihnen angeleiteten Touren im Rahmen des Hausrechts selbst fest, welche Regeln bzgl. Impfungen und Testungen gelten.

Zusätzlich zu unseren generellen Regeln bei Radtouren gelten bis auf Weiteres verbindlich die folgenden Regeln bei der Teilnahme an Radtouren des ADFC Köln:

  • An allen Touren dürfen einschließlich ADFC-Tour-Guide nur so viele Personen teilnehmen, wie nach der aktuellen Corona-Verordnung zulässig.
  • Wer am Treffpunkt Krankheitssymptome hat, darf nicht mitfahren!
  • Um dem Gesundheitsamt im Fall einer Corona-Infektion die Nachverfolgung der Infektionskette zu ermöglichen, werden Teilnehmendenlisten mit Vor- und Nachname, Telefonnummer und E-Mail-Adresse geführt. Diese Daten werden vier Wochen lang aufbewahrt und dann gelöscht.
  • Die Radtouren finden kontaktlos und unter Einhaltung der Hygieneregeln statt. Der Mindestabstand von 1,5 Metern wird beim Fahren hintereinander und nebeneinander und bei Pausen eingehalten – daran halten sich auch Teilnehmer:innen aus einem Haushalt, da es für Außenstehende nicht nachvollziehbar ist, wer aus einem Haushalt stammt.
  • Jede:r fährt mit seinem eigenen Rad, die Räder werden während der Tour nicht getauscht.
  • Der ADFC erlässt keine Pflicht, einen Mund-Nasenschutz während einer geführten Radtour zu tragen, empfiehlt aber bei der Begrüßung bzw. während der Pausen etc. einen geeigneten Mund-Nasenschutz zu tragen. Gibt es anderslautende, örtliche Vorschriften, so sind diese einzuhalten.
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Häufige Fragen an den ADFC

  • Wie erreiche ich den ADFC Köln?

    ADFC Kreisverband Köln e.V.
    Mauritiussteinweg 11
    50676 Köln

    Telefon: 0221-323919 (AB außerhalb der Öffnungszeiten)
    E-Mail: info [at] adfc.koeln

    Sende uns eine E-Mail

    Anfahrt und Öffnungszeiten

    Vorstand und Ansprechpartner

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus. In Köln setzen wir uns gegenüber der Politik sowie gegenüber der Stadtverwaltung und weiteren Behörden für die Belange unserer 4.600 Mitglieder und der 1 Million Radfahrenden in unserer Region ein.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Wo kann ich Mängel an die Stadt Köln melden?

    Über "Sag’s uns" kannst Du die Stadtverwaltung über Probleme im Kölner Stadtbild informieren. Dazu musst Du einfach die Adresse eintragen, eine passende Kategorie aussuchen und Dein Anliegen absenden. Wenn Du zusätzlich zu Deinem Beitrag ein Foto hochlädts, hilft das der Stadt bei einer zügigen Bearbeitung. Gibt es keine passende Kategorie, kannst Du auch einfach eine Mail an die Stadtverwaltung senden. Fahrradspezifische Themen, wie fehlende Abstellmöglichkeiten, Probleme mit Radwegen oder falschen Schildern kannst Du auch an den Fahrradbeauftragten den Stadt Köln senden.

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  • Was mache ich bei Falschparkern auf dem Radweg?

    Für den ruhenden Verkehr ist der Verkehrsdienst des Ordnungsamts zuständig.

     

    Die Polizei ist bei Verkehrsbehinderungen, also z.B. einen Radwegparker, ebenso zuständig.

    • 0221 / 229-0, im Zweifel auch die 110

    Beide Behörden benötigen Informationen über die Zeit, den Ort, das Fahrzeug und das Vergehen sowie die Kontaktdaten des Anzeigenden.

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  • Wo melde ich Radwegschäden und andere Infrastrukturmängel?

    Die Stadt nimmt Probleme unter verschiedenen Adressen entgegen.

    • Fahrradbeauftragter für Radwege, Beschilderung, Fahrradparken
      fahrradbeauftragter [at] stadt-koeln.de
    • Baustellenmanagement für Probleme mit Straßenbaustellen
      baustellenmanager [at] stadt-koeln.de
      Telefon 0221 / 221-27871
    • Ampel-Hotline für fehlerhafte Ampeln
      Telefon 0221 / 221-0
    • Grünflächenamt für Grünschnitt an Radwegen und Probleme in Grünanlagen
      gruenflaechenamt [at] stadt-koeln.de
      0221 / 221-26037 oder -26036

    Viele Themen können auch online über sags-uns.stadt-koeln.de gemeldet werden.

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  • An wen wende ich mich wegen nicht geräumten Radwegen?

    In Köln sind in der Regel die Reinigungsteams der AWB Köln für Laub, Müll, Scherben, Schnee auf dem Radweg zuständig.

    • Telefon 0221 / 9 22 22 24
    • Innenstadt, Lindenthal, Rodenkirchen
      alteburger [at] awbkoeln.de
    • Deutz, Kalk, Mülheim, Porz
      giessener [at] awbkoeln.de
    • Chorweiler, Ehrenfeld, Nippes
      SRMaarweg [at] awbkoeln.de

    Radwege an Landes- und Bundesstraßen übernimmt dagegen häufig auch der Landesbetrieb Straßen.NRW:

    • Telefon 0221 / 8397-0
    • kontakt [at] strassen.nrw.de

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  • An wen kann ich mich bei der Polizei wenden?

    • Anzeigen sollte man online auf der Website der Polizei aufgeben oder in eine Wache gehen.
    • Allgemeine Fragen zum Radverkehr und zu Verkehrsregeln bearbeitet sicher-radfahren.koeln [at] polizei.nrw.de.
    • Beschwerden und sonstige Fragen nimmt die Polizei unter poststelle.koeln [at] polizei.nrw.de entgegen.

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  • Bekomme ich bei Euch Warnwesten zum Thema 1,5 Meter Abstand?

    Wir bieten keine Warnwesten an und planen dies aus verschiedenen Gründen auch nicht. Es gibt allerdings Warnwesten mit einem 1,5-Meter-Abstand-Motiv beim ADFC Berlin und ADFC Bonn. Außerdem verteilen die Stadt Köln und die Polizei Köln kostenlos Warnwesten auf Veranstaltungen. Noch besser wäre es allerdings, wenn sich die beiden Behörden stärker für mehr Verkehrssicherheit einsetzen würden.

  • An wen kann ich mich wenden, wenn ich ein altes Rad spenden will?

    Die Faradgang in der Südstadt und die Radstation am Hauptbahnhof reparieren Fahrräder für Flüchtlinge und andere Bedürftige.

  • Wo kann ich das Radfahren lernen?

    Radfahrschulen bringen jungen oder erwachsenen Menschen das Radfahren bei oder führen Trainings zur besseren Beherrschung des Fahrrads in der Großstadt durch.

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