Radfahrstreifen Aachener Straße (3. Teil)

 

Die Pläne für den Radfahrstreifen auf der Aachener Straße sind nun da. Der Verkehrsausschuss hat in seiner morgigen Sitzung die Chance, Anmerkungen zu machen.

 

Uns fällt auf:

1. Tempo 30:

a. Die Verwaltung schreibt in ihrer Vorlage, dass Ampelschaltungen angepasst werden müssen. Wann dies geschieht, bleibt offen. Für uns ist klar: Das muss passieren, bevor die Änderungen umgesetzt werden.

b. Ab der Brabanter Straße soll T50 gelten. Das ist nicht akzeptabel, da der Radverkehr vor der Moltkestraße eingeladen wird, weiterhin die Fahrbahn zu benutzen.

2. Am Hahnentor sollte durch Beschilderung verdeutlicht werden, dass der Rudolfplatz als Alternativstrecke ebenfalls befahren werden kann. Es ist nicht Pflicht, ab dort die Fahrbahn im Mischverkehr zu benutzen.

3. Der Beginn des Radfahrstreifens an der Brabanter Straße sollte zusätzlich zur Sperrflächenmarkierung eine bauliche Sicherung erhalten, die für den Radverkehr durchlässig ist (z.B. Leitboys)

4. Die ohnehin sehr kurze Rechtsabbiegespur in die Brüsseler Straße kann entfallen. So kann vermieden werden, dass der Radverkehr auf einem Radweg in Mittellage zwischen zwei Spuren geführt wird.

5. Ab Moltkestraße bis Eisenbahnring wurde neben dem Schutzstreifen auch eine neue Leitlinie für die beiden Kfz-Fahrspuren geplant. Dabei sollen beide Spuren je 3m breit sein. Sinnvoller wäre jedoch, der rechten Spur das RASt-Standardmaß von 3,25m und der linken die verbleibenden 2,75m zu geben. Damit würde es Autofahrern eher ermöglicht, mit dem regelkonformen Abstand (1,50m) innerhalb der Spur zu überholen.

6. Das Sonder-Verkehrszeichen "Sie haben die Wahl" vor der Moltkestraße empfinden wir als zynisch. An dieser Stelle konnten sich Politik und Verwaltung nicht dazu durchringen, den Radverkehr auf einer eigenen Spur sicher über den Knoten zu führen.

7. Die Öffnung der Brüsseler Straße in Richtung Richard-Wagner-Straße fehlt in der Vorlage.

Pläne in der Mitteilung der Verwaltung für den Verkehrsausschuss am 01.09.2020
https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=97050

ADFC-Stellungnahme vom 29.04.2020
https://www.facebook.com/adfckoeln/posts/4349744111717629

 

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    Beide Behörden benötigen Informationen über die Zeit, den Ort, das Fahrzeug und das Vergehen sowie die Kontaktdaten des Anzeigenden.

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